Arbeitsgemeinschaft Endoprothetik
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07.02.2012 - 08:42 Uhr
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AE-Veranstaltungen

Weitere Veranstaltungen

AE-Kurs und AE-Masterkurs Hüfte

22.- 24. März 2012, Ofterschwang

Foto zur Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft Endoprothetik
Der Hüftgelenksersatz ist in nur fünf Jahrzehnten seiner Anwendung ein Standardverfahren geworden. Der Erfolg einer guten Hüftprothese ist bestimmt durch die Qualität der Indikation und der operativen Vorgehensweise, basierend auf einer gut geplanten und korrekt eingebrachten Prothese.

Ziel der Hüftkurse ist es, fundiertes Basiswissen und solide Grundlagen zu vermitteln: So erhalten die Einsteiger in die Hüftprothetik das notwendige Grundlagenwissen, und den Erfahrenen unter Ihnen stellen wir bei schwierigen, aber alltäglich auftretenden Problemen Lösungswege vor und diskutieren mit Ihnen alternative Verfahren.

Die zunehmende, sich nach oben verschiebende Alterspyramide wird in den nächsten Jahren die Zahlen des notwendigen Hüftgelenksersatzes steigen lassen, und darüber hinaus werden aber auch die Frakturen des proximalen Femurs wie auch die periprothetischen Frakturen zunehmen.

Die Mischung aus Theorie und Praxis im Kursprogramm ist ausgerichtet auf die verschiedenen Anforderungsprofile und soll Ihnen den lebendigen Erfahrungsaustausch mit allen Kollegen ermöglichen.

Wir hoffen, Ihnen Wissen in entspannter und kollegialer Atmosphäre bieten zu können und laden Sie recht herzlich zu den AE-Hüftkursen 2012 in Ofterschwang ein. Über Ihre Teilnahme freuen wir uns sehr!

Diese Veranstaltung ist von der LÄK Bayern mit folgenden Fortbildungspunkten zertifiziert:
AE-Kurs: 26 Fortbildungspunkte, AE-Masterkurs: 19 Fortbildungspunkte

 

AE Kompakt-Kurs Thromboseprophylaxe in der Endoprothetik

20. April 2012, Frankfurt

Die Thromboembolieprophylaxe spielt in der Orthopädie und Unfallchirurgie unter dem Gesichtspunkt einer jährlich bundesweiten Endoprothesenrate von ca. 250.000 Hüft-TEPs und 175.000 Knie- TEPs eine nicht zu unterschätzende Rolle.

Eine akute oder gar lebensbedrohliche Thrombose stellt hierbei eine dramatische Komplikation dar. In diesem Zusammenhang stellen insbesondere angeborene und erworbene Störungen der Hämostase neben der chronischen Antikoagulanzientherapie eine besondere Herausforderung in der operativen Planung dar.

Die etablierte subkutane Thromboembolieprophylaxe ist mit Einführung der oralen Antikoagulanzien nicht nur einem Wandel der Darreichung, sondern auch des Applikationszeitpunkts unterworfen. Zudem nehmen mit der demografischen Entwicklung multimorbide und geriatrische Patienten mit entsprechenden Mehrfachmedikationen und den hiervon abzuleitenden medikamentösen Interaktionen stetig zu.

Mit Einführung der S3-Leitlinie zur Thromboseprophylaxe im Jahre 2009 sind nun rechtlich verbindliche Grundlagen hinsichtlich der Indikationsstellung, Applikation und Anwendungsdauer geschaffen worden.

Im Frankfurter AE-Kompaktkurs „Thromboseprophylaxe in der Endoprothetik“ wollen wir Sie mit diesen Herausforderungen konfrontieren und mit ausgewiesenen Experten die Standards der Prophylaxe und Therapie von Gerinnungsstörungen - auch unter rechtlichen Aspekten - diskutieren.

Wir laden Sie hierzu herzlich nach Frankfurt am Main ein und freuen uns auf spannende und für uns gewinnbringende Diskussionen.

 

AE-Kurs Revisionsendoprothetik des Kniegelenkes

11.-12. Mai 2012, Berlin

Die primäre Endoprothetik des Kniegelenkes hat ihren klinischen Erfolg der zunehmenden Standardisierung aller Prozesse - von der Planung über die Operation bis zur Rehabilitation - zu verdanken. Die Zahl der primär implantierten Knieprothesen als erfolgreiche Behandlungsmethode nimmt entsprechend kontinuierlich zu.

Im Bereich der Revisionsendoprothetik sind ebenfalls steigende Fallzahlen zu beobachten, eine Standardisierung oder gar evidenzbasierte Therapieentscheidungen sind aber bisher die Ausnahme. Die meisten Entscheidungen werden daher auf dem Boden persönlicher oder tradierter Erfahrungen gefällt.

In diesem AE-Kurs möchten Ihnen ausgewiesene Experten Lösungen für die häufigsten Probleme der Revisionsknieendoprothetik darstellen und – womöglich – wissenschaftlich belegen. Hierzu zählen unter anderem die differenzierte Indikationsstellung und Operationsplanung; erweiterte operative Zugänge; das Management von Defekten der Weichteile, der Bänder und der Knochen sowie die Infektion. Ein kleiner Ausflug in neue Techniken gibt den Auftakt für die Veranstaltung.

Es ist ausreichend Raum für Diskussion stimuliert auch durch Fallbeispiele vorhanden. Neben den Vorträgen wird in Workshops mit Experten die Möglichkeit geboten, sich auch praktisch mit verschiedenen Lösungsansätzen auseinanderzusetzen und vielleicht den einen oder anderen Trick im Umgang mit einem spezifischen Problem gezeigt zu bekommen.

Wir laden Sie herzlich zu unserem Kurs „Revisionsendoprothetik des Kniegelenkes“ nach Berlin ein. Hier haben Sie die Möglichkeit, in angenehmer Umgebung Kolleginnen und Kollegen zu treffen und Erfahrungen auszutauschen.

Wir würden uns freuen, Sie im Mai begrüßen zu dürfen.

Diese Veranstaltung ist von der Ländesärztekammer Berlin mit 20 Fortbildungspunkten der Kategorie C zertifiziert.