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20. AE-Kongress, Düsseldorf 2018

Endoprothetik auf der Suche nach Perfektion

Vorworte zu den Seminaren


Seminar „Endoprothetik und Bildgebung – ein interdisziplinäres Konzept“

„Ich habe nicht gedacht,
ich habe untersucht!“
Wilhelm Conrad Röntgen

Für die Orthopädie und Traumatologie, insbesondere für die Implantatchirurgie, ist die Radiologie ein außerordentlich wichtiger Partner in Diagnostik, Dokumentation, OP-Planung und Befund-Verlaufskontrolle. Neben den klinischen Bezügen gilt dies insbesondere auch für Forschung und Lehre sowie die prozessuale Qualitätskontrolle und für das gemeinsame Gespräch mit den Patienten.

Herausragende Klammer dieses Bedingungsgefüges ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit, die neben den hocheffektiven digitalen Kommunikations- und Dokumentationsmöglichkeiten vor allem die kollegiale Fallanalyse und -besprechung beinhaltet. Grundlage hierfür ist das gegenseitige Verständnis der klinischen Fragestellungen, der operativen Verfahren und der bildgebenden Techniken. Operativ verfügen wir über eine Vielzahl teils modularer Techniken und Materialkomponenten, deren Kenntnis hinsichtlich biomechanischer Wirkmechanismen und abbildungstechnischer Besonderheiten die unverzichtbare Grundlage der erfolgreichen Zusammenarbeit darstellt. Hierfür ist seit Jahren eine spezifische „Sprache“ in Form von Befund-Klassifikationen und lexikalisierten Bildkriterien entwickelt worden. Zudem stehen standardisierte Untersuchungs- und OP-Verfahren zur Verfügung.

Mit dem Erwerb dieser umfassenden Expertise einerseits und dem fallbezogenen Fachgespräch aller Disziplinen andererseits können individuelle und komplexe klinische Herausforderungen gelöst werden.

„Der Beginn der Weisheit ist die Definition der Begriffe!“
Sokrates

Unser Seminar „Endoprothetik und Bildgebung – ein interdisziplinäres Konzept“ will die spannende Schnittstelle zwischen Klinik und Bildgebung durchleuchten, das Wissen über die Interaktion Gewebe – Implantat interdisziplinär erweitern und durch persönliche Diskussionen einen breiten Erfahrungsaustausch bieten.

Wir laden Sie ganz herzlich ein und freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Ihre

Rudolf Ascherl      Rainer Braunschweig

 

Seminar „Fast Track – Enhanced Recovery After Surgery (ERAS)“

„Fast Track"-Behandlungskonzepte mit dem Ziel einer frühzeitigen Mobilisation schon am Tage der Operation haben die Behandlung von Patienten, die mit einem Kunstgelenk an Knie und Hüfte versorgt werden, revolutioniert. Um dieses Ziel zu erreichen, sind umfangreiche Änderungen der traditionellen Therapiekonzepte notwendig, keinesfalls wird nur die Behandlungsdauer der Patienten im Krankenhaus verkürzt.

Wie sieht nun eine solche „Fast Track"-Behandlung aus? Was bedeutet sie für den Patienten und was bedeutet sie für den Arzt und das gesamte Krankenhaus? Welche Elemente sind notwendig und wie kann ich diese konkret umsetzen? Welche Schwierigkeiten kann ich bei der Umsetzung erwarten und wie kann ich diese Probleme lösen?

Mit dem Seminar „Fast Track“ möchten wir Ihnen einen umfangreichen Überblick dieser Behandlungskonzepte bieten, unterschiedliche Lösungsansätze aufzeigen und diskutieren und die aufgezeigten Fragen beantworten.

Ihre

Ulrich Nöth     Michael Clarius