Arbeitsgemeinschaft Endoprothetik
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04.09.2010 - 13:19 Uhr

AE-Veranstaltungen

AE-Masterkurs Knie

24.–25. September, Warnemünde/Rostock

Foto zur Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft Endoprothetik
In den letzten Jahren hat sich in der Knieendoprothetik ein starker Entwicklungsschub abgezeichnet. Es gibt ein großes Spektrum an Implantaten und Konzepten, dabei auch Lösungen für schwierige Fälle. Auch die OP-Techniken haben sich in Anpassung an diese neueren Instrumente und Implantate weiterentwickelt.

Unter Berücksichtigung von Kostendruck, Aspekten des Qualitätsmanagements und zunehmender Spezialisierung wollen wir uns deshalb zu einer intensiven Diskussion über aktuelle Lösungsmöglichkeiten in Knieendoprothetik und Knie-Revisionen treffen.

Sehr herzlich laden wir Sie deshalb nach Rostock- Warnemünde zur AE-Knie-Tagung ein und freuen uns darauf, Sie in Warnemünde zu begrüßen.

Diese Fortbildungsveranstaltung ist von der Landesärztekammer Mecklenburg-Vorpommern mit 14 Fortbildungspunkten zertifiziert.

 

AE Kompakt-Kurs Thromboembolieprophylaxe und -therapie in der Endoprothetik

1. Oktober, Münster

Foto zur Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft Endoprothetik
Das Bemühen um gute funktionelle Ergebnisse und ein immer besseres Outcome für unsere Patienten stellt eine der zentralen Herausforderungen dar, denen wir uns Tag für Tag stellen müssen. Der Auseinandersetzung mit Komplikationen kommt daher eine entscheidende Bedeutung zu. Thromboembolien nehmen hier zweifellos eine zentrale Rolle ein. Jährlich mehr als 500.000 Todesfälle durch Lun genembolien sind allein in der EU nach glaubhaften Schätzungen zu beklagen. Zu den Hochrisikogruppen zählen dabei unsere Patienten, die wir mit Hüft- und Kniegelenksprothesen versorgen.

Da ein individuelles Thromboembolierisiko im Einzelfall nicht zu identifizieren ist, ist die generelle Thromboseprophylaxe in der Endoprothetik als unverzichtbar anerkannt. Während die niedermolekularen Heparine über viele Jahre als Goldstandard galten, haben jetzt neue Substanzen mit zumindest vergleichbarer Wirksamkeit dazu geführt, das bisherige Regime zu überdenken. Die neue S3-Leitlinie von 2009, welche im Mai 2010 ergänzt wurde, stellt eine wesentliche Grundlage dar. Mit der Änderung der Behandlungs regimes ergeben sich naturgemäß viele Probleme und offene Fragen, nicht nur in der eigenen Abteilung, sondern auch an den Schnittstellen zur Anaesthesie, zum Rehabereich, aber auch zu unseren niedergelassenen Kollegen, mit denen wir kooperieren und auf die wir als Partner angewiesen sind. Schließlich erscheinen uns auch all die Fragen von Bedeutung, die im medizinisch-juristischen Spannungsfeld unsere Zeit beanspruchen und durch vorausschauendes Handeln vermeidbar sind.

Dies war für uns Anlass, für Sie in einem Kompakt-Kurs all diese Themen zu artikulieren. Wir sind sicher, dass Ihnen kompetente Referenten zu allen Fragen rund um die Thromboembolieprophylaxe Rede und Antwort stehen werden und hoffen, mit Ihnen einen spannenden Tag in der Atmosphäre einer ansprechenden Tagungslokalität in Münster verbringen zu dürfen!

Diese Fortbildungsveranstaltung ist bei der Landesärzte kammer Nordrhein-Westfalen zur Zertifizierung angemeldet.

 

AE-Dreiländerkurs Hüfte

8.–9. Oktober, CH-Luzern

Foto zur Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft Endoprothetik
Der AE-Dreiländerkurs in Kitzbühel ist bereits Tradition. Der erste Schweizer Kurs im Oktober 2009 zum Thema Hüft-Endoprothetik war ebenfalls ein Erfolg, die Rückmeldungen sehr positiv, so dass vom 8. bis 9. Oktober 2010 – wiederum in Luzern – ein Dreiländer-Meeting stattfinden wird.

Dieser Masterkurs für erfahrene Operateure steht ganz im Zeichen der Komplikationen und Revisionen der Hüft-Endoprothetik. Wiederum konnten namhafte Referenten aus den drei deutschsprachigen Ländern gewonnen werden.

In einem Schwerpunktreferat wird Prof. Dr. iur. W. Fellmann die juristische Sicht rund um die Probleme der Endoprothetik darlegen. Er doziert Haftungsrecht an den Universitäten Luzern und Zürich und war als Anwalt in weltweit bekannten Schadens­fällen involviert.

Diese Fortbildungsveranstaltung ist von der Schweizerischen Gesellschaft für Orthopädie und Traumatologie mit 12 Fortbildungspunkten zertifiziert.